
1. Projektionsbeziehungen
Hier suchst du nicht nach Gemeinsamkeiten die dich langfristig in einer stabilen Partnerschaft halten. Hier projizierst du ungelöste Themen, Wünsche oder Ängste auf den Partner. Hier geht es in Wahrheit um dein inneres Material, dass bearbeitet werden möchte.
Zum Beispiel suchst du dir einen sehr egoistischen Partner, der nur seine eigenen Bedürfnisse im Blick hat. Du selbst opferst dich für andere auf und verlierst dich regelmäßig aus den Augen. Was du aus dieser Beziehung lernst? Deine Bedürfnisse zählen nichts. Oder, du suchst dir einen Menschen, der sich nicht wirklich auf dich einlassen will. Du kannst so viel kämpfen wie du möchtest, er wird dich nie so sehen wie du es dir erhoffst. Damit beweist du dir, das du nicht genug bist.


3. Narzisstische oder kompensatorische Beziehung
Du suchst kein „Miteinander“ mit deinem Partner, sondern du versuchst deine eigenen Defizite zu kompensieren. Anerkennung von ihm, Macht und Kontrolle über sein Verhalten. Du strebst damit keine Verbundenheit an, sondern ergänzt Teile deiner Persönlichkeit.
4. Symbiotische Beziehung
Wer kennt sie nicht, diese Art von Beziehung in der zwei Menschen zu einem WIR verschmelzen. Und ja du liest richtig, auch diese reine und idealisierte Form der Beziehung gehört in diesen Katalog. Denn es geht hierbei auch nicht um das gegenseitige Erkennen, sondern um den Drang über den anderen Ganzheit zu finden.
Fazit

Die Lösung?

Eine reife Beziehung führst du dann, wenn zwei Menschen sich selbst tragen können. Natürlich werdet ihr eure Beziehungsthemen haben. Aber, und das ist wichtig: Du weißt das du selbst für dein Innenleben verantwortlich bist. Und dein Partner trägt ebenfalls die Verantwortung für sein Innenleben. Das macht es erst möglich, dass ihr euch beide – trotz Unterschiede – in Liebe begegnen könnt.
Deine Projektion lernst du mit der Zeit zu erkennen und kannst sie integrieren. In dem Moment hast du die Gelegenheit deinen Partner wirklich zu sehen.




